Sonntag, 25. April 2027 | 11 Uhr | Zeughaus Neuss

Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie Nr. 39 Es-Dur KV 543
Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550
Sinfonie Nr. 41 C-Dur KV 551
Leitung | Christoph Koncz
Kostenlose Konzerteinführung mit Dr. Matthias Corvin um 10.15 Uhr im oberen Foyer
Die drei letzten Sinfonien von Wolfgang Amadeus Mozart, entstanden im Sommer 1788, gelten als Höhepunkt seines Schaffens. Da der Komponist nur zweieinhalb Jahre später starb, sah die Nachwelt in ihnen lange ein Vermächtnis. Dass Mozart zu diesem Zeitpunkt erst 32 Jahre alt war, lässt diesen Gedanken jedoch in einem anderen Licht erscheinen.
Aus welchem Anlass er die drei Werke schrieb, bleibt unklar. Frühere Deutungen gingen davon aus, Mozart habe sie aus rein innerem Antrieb komponiert. Heute ist man eher der Meinung, dass diese Sinfonien für konkrete, heute nicht mehr nachweisbare Konzertgelegenheiten entstanden – möglicherweise sogar im Auftrag prominenter Persönlichkeiten.
Jede der drei Sinfonien besitzt ihr ganz eigenes Profil: So ist die Es-Dur-Sinfonie fast schon heroisch im Ton, während die g-Moll-Sinfonie durch ihre lodernde Musik besticht. Als klassisches Meisterstück gilt die C-Dur-Sinfonie, deren göttlicher Beiname „Jupiter“ auf ihre architektonische Geschlossenheit und erhabene Melodik verweist. Bekrönt wird sie von einer imposanten Schlussfuge – strahlender kann ein Werk nicht enden.
