Lavard Skou Larsen

Lavard Skou Larsen

Lavard Skou Larsen

Lavard Skou Larsen, Gründer der Salzburg Chamber Soloists und Leiter einer Violinklasse am berühmten Salzburger Mozarteum, ist seit 2004 Chefdirigent der Deutschen Kammerakademie Neuss.

Skou Larsen ist von Haus aus Geiger und war von Anfang an ein Wanderer zwischen den kulturellen Welten. 1962 als Sohn einer Musikerfamilie in Porto Alegre/Brasilien geboren, war er schon früh regelmäßig in Dänemark zu Besuch, denn hier liegen die Wurzeln seines Vaters, der dem Vierjährigen auch die ersten Violinstunden gab und der ihn mit der Vielfältigkeit der Klassischen Musik bekannt machte. Er beendete seine Ausbildung am Mozarteum Salzburg mit Auszeichnung, worauf er noch ein Postgraduierten-Studium bei dem legendären Sándor Végh absolvierte.

Mit neun Jahren trat Lavard Skou Larsen erstmals als Solist vor ein Orchester. Inzwischen kann er auf unzählige konzertante Verpflichtungen zurückblicken, die ihn unter anderem ins Konzerthaus Wien, zu den Pariser Champs-Elysées, in die Bonner Beethovenhalle, die Kölner Philharmonie, die Alte Oper Frankfurt und die Tonhalle Zürich, den Victoria-Saal von Genf, das Concertgebouw Amsterdam und das Teatro Colon von Buenos Aires führten.

Das Interesse an der dirigentischen Tätigkeit verdankte Lavard Skou Larsen seinem Vater Gunnar sowie der Inspiration Sergiu Celibidaches. Von 1996 bis 2002 war er als künstlerischer Leiter des European Union Chamber Orchestra tätig, das unter dem Patronat ihrer Hoheit Königin Sophie von Spanien als kultureller Botschafter weltweit konzertiert.

Seitdem gastierte er am Pult des Berner Sinfonie Orchesters, der Dresdner Philharmoniker, des Mozarteumorchesters Salzburg und vielen anderen renommierten europäischen sowie süd- und nordamerikanischen Orchestern.