Über uns

Im Zeughaus zuhause

In Neuss zuhause

Deutsche Kammerakademie – ein Orchester von Weltrang

Begeisterungsfähigkeit und höchste Leistungsbereitschaft verbinden sich in der Deutschen Kammerakademie Neuss am Rhein zu einem mitreißenden Musizieren, das das immer junge Ensemble zu einem „der führenden Kammerorchester Deutschlands“ hat werden lassen, wie das Fachmagazin Das Orchester treffend erkannte.

In der kommenden Saison übernimmt Isabelle van Keulen als „Artist in Residence“ die künstlerische Leitung des Orchesters. Erstmals tritt mit der weithin bekannten und geschätzten Geigerin aus den Niederlanden eine Solistin ans Dirigentenpult der dkn, um für zwei Spielzeiten die Geschicke des Ensembles zu lenken und nicht nur den Bogen, sondern auch den Taktstock in die Hand zu nehmen. Während dieser Zeit werden sich mehrere Jungstars und eine Reihe „gestandener“ Kollegen mit bemerkenswerten Programmen vorstellen, um die erfolgreiche Mischung von Innovation und Tradition, die die Kammerakademie seit jeher auszeichnet, auf je eigene Weise in ihren Konzerten zu erproben.

Auf die Unterstützung des Orchesters können sie bauen: In den Reihen der dkn stehen den jungen, durch die Stadt Neuss und verschiedene Sponsoren geförderten Stipendiaten seit nunmehr beinahe vier Jahrzehnten erfahrene Solisten und Stimmführer zur Seite.

Aus sechzehn Nationen kommen die Künstler und Künstlerinnen, die sowohl im eigenen Zeughaus wie auf den Podien der Welt, beim Abonnementkonzert und im Tonstudio für unverwechselbare Resultate sorgen.

Nahezu vier Dutzend CD-Produktionen hat das Orchester im Laufe der Zeit unter verschiedenen Dirigenten und für verschiedene Labels eingespielt: Firmen wie cpo und Capriccio verpflichten die Deutsche Kammerakademie seit langem, wenn es um die Aufnahme von Meisterwerken geht, die durch eine Laune des Schicksals oder durch schlichte Nachlässigkeit vergessen wurden: Carl Heinrich Grauns Oper Montezuma oder die Symphonien von Luigi Boccherini und Michael Haydn sind hier ebenso zu nennen wie Heinrich Kaminskis Werk für Streichorchester, dessen Aufnahme eine ganz ähnliche Resonanz ausgelöst hat wie die Produktion sämtlicher Orgelkonzerte von Georg Friedrich Händel, die Matthias Kirschnereit und die dkn auf drei Compact Discs in einer „modernen“ Version interpretiert haben: „Werke wie Aufführungen sind hoch virtuos, witzig, expressiv und emotional berührend,“ schwärmte der ORF über die Einspielung, deren letzter Teil erst vor einigen Monaten erschienen ist.

Dank der Jubiläumsstiftung der Sparkasse konnten in Kooperation mit dem Deutschlandfunk die letzten Symphonien von Michael Haydn eingespielt werden, die bislang noch zum Abschluss des langjährigen Projektes fehlten.

Neben den stets gut besuchten Abo-Konzerten im Neusser Zeughaus bereichern viele Sonderkonzerte und Reisen das Jahr. Tourneen nach Brasilien, Spanien, Finnland und Frankreich sowie verschiedene Einladungen u.a. zum Gezeitenfestival und dem Klassiksommer Hamm sind Teil der jüngsten Orchestergeschichte.